Hamburgs (post-)koloniales Erbe

Allgemein, Hamburg und die Sklaverei

Hamburg und die Sklaverei (10): Sklavenhandelsbekämpfung und kolonialer Arbeitszwang

In den 1880er Jahren war, wie schon 100 Jahre zuvor, die Bekämpfung des Sklavenhandels wieder einmal wichtiges Thema in den europäischen Salons, Gesellschaften und schließlich der Politik. Doch was sich um 1780 noch gegen die eigene Beteiligung richtete, wurde Ende… Weiterlesen →

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VORTRAG: Dekoloniale Perspektiven. Widerständige nicht-weiße Erinnerungskultur – von Dr. Tania Mancheno

Vortrag im Rahmen der Vorlesungsreihe „Koloniale Leerstellen der Erinnerung – Colonial Voids of Memory: Hamburg and Germany in Global Perspective“ (Allgemeines Vorlesungswesen) am Donnerstag, 6.6.2024 18:00 UhrEdmund-Siemers-Allee 1, Hörsaal M Dekoloniale Perspektiven. Widerständige nicht-weiße Erinnerungskultur von Dr. Tania Mancheno (UHH)

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Hamburg und die Sklaverei (9): Inoffizieller Kolonialismus im Pazifik

Zwischen dem Ende der Napoleonischen Zeit und der deutschen Reichseinigung ab Mitte der 1860er Jahre war Hamburg ein weitgehend unabhängiger Kleinstaat. Im Rahmen des Deutschen Bundes und der Zusammenarbeit der drei Hansestädte erfolgte zwar gelegentlich ein gemeinschaftliches Agieren. So wurden… Weiterlesen →

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Pressemitteilung: Gedenkort für Genozid nicht überbauen. Einspruch zum Bebauungsplan im Baakenhafen / Hamburg: Ein Dokumentationszentrum für Hamburgs koloniales Erbe erforderlich

Hamburg, den 22. Mai 2024 Die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen hat die erneute öffentliche Auslegung des Bebauungsplans für drei Wasserhäuser im Baakenhafen bekanntgegeben. Vom 17. bis 31. Mai 2024 haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, zu den geplanten Änderungen… Weiterlesen →

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Hamburg und die Sklaverei (8): Unter neuem Namen?

Der langsame Bedeutungsrückgang der ‚klassischen‘ atlantischen Sklaverei im Lauf des 19. Jahrhunderts beendete keineswegs die systematische Ausbeutung in Form von unfreier Arbeit in kolonialen Kontexten. Zum einen lässt sich ein letzter Aufschwung in traditionell von der Plantagenwirtschaft geprägten Gebieten wie… Weiterlesen →

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Dokumentation: Stellungnahme zur Ausstellung „Hin und Weg. Der Palast ist Gegenwart“ der Stiftung Humboldt Forum

Berlin, den 14.Mai 2024 Die Ausstellung „Hin und Weg. Der Palast ist Gegenwart“ der Stiftung Humboldt Forum ist ein Zynismus. Schließlich hat der Bund in den Jahren 2006 bis 2008 den Palast der Republik gegen alle Kritik vollständig abgerissen. Damit… Weiterlesen →

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Koloniale Leerstellen der Erinnerung – Colonial Voids of Memory: Hamburg and Germany in Global Perspective

Die ‚koloniale Amnesie‘ bricht langsam auf, die Aufarbeitung der deutschen Kolonialgeschichte hat in den letzten Jahren rapide Fortschritte gemacht. Dennoch bleiben viele Leerstellen und Konfliktfelder: In den letzten Monaten haben nicht nur die Verhandlungen mit Namibia um Entschädigungen für den… Weiterlesen →

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VORTRAG: Namibia-Deutschland – wer erinnert wie an den deutschen Kolonialismus? – von Naita Hishoono

Vortrag im Rahmen der Vorlesungsreihe „Koloniale Leerstellen der Erinnerung – Colonial Voids of Memory: Hamburg and Germany in Global Perspective“ (Allgemeines Vorlesungswesen) am Dienstag, 7. Mai 2024 um 18:00Edmund-Siemers-Allee 1, Hörsaal M Namibia-Deutschland – wer erinnert wie an den deutschen… Weiterlesen →

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Hamburg und die Sklaverei (7): In den letzten Zügen?

In den Jahren um 1800 wuchs die Ablehnung der Atlantischen Sklaverei: Dänemark, zwischenzeitlich das revolutionäre Frankreich, das unabhängige Haiti und Großbritannien schafften innerhalb weniger Jahre die formelle Unfreiheit oder zumindest den Versklavungshandel ab. In den nächsten Jahrzehnten folgen diverse Staaten… Weiterlesen →

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Hamburg und die Sklaverei (6): Revolutionen, Plantagen und Versklavung

Die etwa 25 Jahre ab 1789 stellten für viele historische Entwicklungen einen wichtigen Bruch dar. Aus europäischer Sicht steht meist die Französische Revolution im Mittelpunkt. Doch für das System der versklavungsbasierten Plantagenwirtschaft allgemein waren andere Entwicklungen dieses Zeitraums mindestens so… Weiterlesen →

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Hamburg und die Sklaverei (5): Verhinderte Versklaver

„Ich war der erste Hamburger Kaufmann, der aus Mocca Kaffee, aus Baltimore Taback, aus Surinam Kaffee, aus Afrika Gummi hohlte.“[1] Diese Lebensbilanz zog Caspar von Voght 1836 kurz vor seinem Tod in einem Brief an Karl Sieveking, Sohn seines langjährigen… Weiterlesen →

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Alle Parteien (außer AfD) bekennen sich zum Fortbestand der Forschungsstelle. Bürgerschaftsdebatte vom 10.4.2024

In der Hamburger Bürgerschaft wurde heute, am 10. April 2024 über die Zukunft der Forschungsstelle „Hamburgs (post-)koloniales Erbe“ diskutiert. Alle demokratischen Parteien (Linke, Grüne, SPD, FDP und CDU – mit Ausnahme der AfD) betonten die Bedeutung der Forschungsstelle und unterstützten… Weiterlesen →

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